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Was eine VR-Arena ist

Das Format in einfachen Worten: Halle, Besuch des Gastes und Wirtschaftlichkeit

  • Markt
  • 3 Min. Lesezeit
Wenn Sie schon von VR-Arenen gehört haben, aber nicht ganz verstehen, was das physisch ist und wie man damit Geld verdient — dieser Beitrag erklärt das Format von Grund auf.
Am einfachsten lässt es sich so erklären: Es ist eine große leere Halle, in der Menschen mit VR-Headsets keine Wände sehen, sondern eine Spielwelt — und sich darin frei zu Fuß bewegen.

Wie es physisch aussieht

Stellen Sie sich einen Raum von der Größe einer kleinen Sporthalle vor. Der Boden ist markiert, am Rand steht die Ausrüstung, innen ist nichts: keine Möbel, keine Säulen, keine Hindernisse.
Die Gäste setzen die Headsets auf und nehmen die Controller. Ab diesem Moment verwandelt sich die Halle für sie zum Beispiel in eine zerstörte Stadt oder eine Raumstation. Sie sehen einander als Spielfiguren, sprechen, bewegen sich, interagieren. Von außen sieht es aus wie eine Gruppe Menschen, die durch eine leere Halle läuft — von innen ist es eine vollständige Welt.

Was es von VR zu Hause unterscheidet

Ein Headset zu Hause liefert das Bild, aber nicht den Raum. Der Unterschied ist grundsätzlich:
  • Zu Hause stehen Sie auf wenigen Metern an einer Stelle und bewegen sich mit dem Joystick
  • In der Arena gehen Sie zu Fuß. Die Entfernung im Spiel entspricht der Entfernung in der echten Halle
  • Zu Hause spielen Sie allein oder mit anderen über das Netz
  • In der Arena sind bis zu zehn Personen in einem physischen Raum und sehen und hören einander direkt
Genau diese freie Bewegung gemeinsam mit der Gruppe erzeugt den Effekt, für den die Gäste kommen.
Kurze Definition
Eine VR-Arena ist ein Ort, an dem virtuelle Realität mit echter Bewegung durch eine Halle verbunden wird. Technisch heißt das Format Free-Roam, also „freie Bewegung“.

Wie der Besuch eines Gastes abläuft

  1. Buchung eines Slots online oder vor Ort — die Arena arbeitet nach Zeitplan, wie eine Bowlingbahn
  2. Kurze Einweisung: Regeln, Grenzen des Spielfelds, Handhabung des Controllers
  3. Ausrüstung: Headset, Controller, Hygieneeinlage
  4. Spielsession — meist mehrere kurze Runden mit Pausen
  5. Erholung in der Lounge: Getränke, Austausch, oft eine zweite Runde

Wer kommt

Anders als erwartet nicht nur Gamer. Nach den Daten des Netzwerks sieht die Gästestruktur so aus:
  • Kinder von 6 bis 14 mit Eltern — 45%
  • Erwachsene ab 25 — 35%
  • Jugendliche und junge Leute von 15 bis 25 — 20%
Die Hälfte des Besucherstroms sind Familien. Ein erheblicher Teil des Umsatzes kommt nicht aus einzelnen Sessions, sondern aus Veranstaltungen: Geburtstagen, Firmenfeiern, Teambuildings.

Warum es als Geschäft funktioniert

Wirtschaftlich ist eine Arena wie jede Fläche mit stundenweiser Auslastung aufgebaut: Es gibt eine Halle, einen Zeitplan und eine Kapazität. Die Aufgabe ist, die Slots zu füllen.
Von benachbarten Formaten unterscheidet sie sich in drei Punkten:
  • Erneuerbarkeit. Ein Trampolin ist nach einem Jahr immer noch dasselbe Trampolin, der Spielinhalt dagegen wird aktualisiert — es gibt einen Grund zurückzukommen
  • Kompaktheit. Das Format startet ab 150 m², anders als Freizeitparks
  • Ganzjahresbetrieb. Die Räume sind geschlossen, und unterschiedliche Gästegruppen sorgen zu verschiedenen Jahreszeiten für Spitzen
Um das Format live zu sehen, schauen Sie sich die Videotour durch einen laufenden Park auf der Franchise-Seite an — dort wird auch gezeigt, wie der Betrieb von innen funktioniert.