Zur Startseite8 800 550 16 91der Anruf ist kostenlos

WARPOINT-Wissensdatenbank

Free-Roam und stationäres VR

Worin sich die beiden Formate unterscheiden und warum ein Park beide hat

  • Produkt
  • 3 Min. Lesezeit
„VR im Einkaufszentrum“ — das sind zwei grundsätzlich verschiedene Formate mit unterschiedlicher Wirtschaftlichkeit. Wir erklären, worin sie sich unterscheiden und warum eine Arena meist beide hat.
Hinter dem Wort „VR“ verbergen sich auf dem Markt Dinge, die weder nach Erlebnis noch nach Investition vergleichbar sind. Es gibt zwei Hauptformate.

Stationäres VR

Der Gast steht oder sitzt auf einer eigenen Fläche von wenigen Quadratmetern. Die Bewegung im Spiel erfolgt per Controller, nicht zu Fuß. Dazu gehören auch Attraktionen mit Bewegungsplattformen: Achterbahnen, Flüge, Simulatoren.
  • Braucht wenig Platz — eine Station passt in eine Passage des Einkaufszentrums
  • Kurze Session, schneller Gästewechsel
  • Funktioniert als einmaliges Erlebnis: ausprobiert — weitergegangen
  • Ein Gast pro Station, die Gruppe spielt nacheinander

Free-Roam, also freie Bewegung

Eine markierte Halle, durch die die Spieler zu Fuß gehen. Bis zu zehn Personen gleichzeitig in einem Raum, die einander sehen und miteinander interagieren.
  • Braucht eine hindernisfreie Halle mit Höhenreserve
  • Die Session ist länger, der Gast kommt gezielt und nicht im Vorbeigehen
  • Es ist ein Team-Erlebnis — der Grund, warum sich eine Gruppe trifft
  • Die Basis für Veranstaltungen: Geburtstage, Firmenfeiern, Teambuildings
Der entscheidende Unterschied in einer Zeile
Eine Station verkauft ein Erlebnis an eine Person. Free-Roam verkauft ein Ereignis an eine Gruppe — und genau darauf ruht der Teil des Arena-Umsatzes, der auf Veranstaltungen entfällt.

Vergleich nach Parametern

ParameterStationäres VRFree-Roam
Benötigte FlächeKlein, wenige m² pro StationZusammenhängende Halle ab 150 m²
Spieler gleichzeitigMeist einerBis zu zehn in einem Raum
Art des BesuchsSpontan, im VorbeigehenGeplant, nach Buchung
Eignung für VeranstaltungenBegrenztHauptformat
Anforderungen an die RäumeMinimalGeometrie, Decken, Licht, Lüftung
Eintrittsbarriere für WettbewerberNiedrigHoch
Qualitativer Vergleich der Formate. Konkrete Werte hängen von Ausstattung und Standort ab.

Warum ein Park beides hat

Die Formate konkurrieren nicht, sie ergänzen sich. Im Format PARK arbeiten neben der Arena VR-Stationen, Extrem-Attraktionen und Rennsimulatoren — und das ist keine Vielfalt um der Vielfalt willen.
  1. Verlängerung des Besuchs. Die Gruppe hat eine Runde in der Arena gespielt — und geht zu den Simulatoren, statt zu gehen
  2. Verschiedene Altersgruppen. Während die Jugendlichen in der Arena sind, ist das jüngere Kind an einer Station beschäftigt
  3. Wartezeit. Stationen beschäftigen Gäste, die auf ihre Session warten
  4. Durchschnittsbon. Mehr Aktivitäten pro Besuch — höherer Betrag ohne zusätzliche Werbung

Was das bei der Wahl des Formats bedeutet

Die kompakte ARENA ist um Free-Roam herum gebaut: Das ist der Kern des Produkts und das, wofür die Gäste kommen. PARK legt stationäre Formate obendrauf und erhöht sowohl die Investition als auch die Umsatzobergrenze.
Ein Standort nur aus Stationen ohne freie Bewegung verliert das Wichtigste — das Team-Erlebnis und die Veranstaltungen. Deshalb leben solche Flächen meist als Ergänzung zum Foodcourt und nicht als eigenständiges Geschäft.
Stationen verkaufen Minuten. Eine Arena verkauft einen Anlass, sich zu treffen — und dafür wird anderes Geld bezahlt.