Beim WARPOINT-ARENA-VR-Turnier in Jekaterinburg wurde eine neue E-Sport-Mechanik erprobt
Die Map-Veto-Mechanik erlaubt es den Teamkapitänen, die zu spielenden Karten zu wählen und jene zu sperren, die sie für ungünstig halten. Das erhöht den Wettbewerb, denn schon vor dem Spiel kann das gegnerische Team die Kartenfolge zu seinen Gunsten beeinflussen.
So funktioniert das Map-Veto: Vor dem Spiel bestimmen die Kapitäne den gewünschten Kartenpool per Münzwurf. Zu Beginn jedes Spiels sperren die Teams abwechselnd je 1 Karte, beginnend mit dem Gewinner. Anschließend wählen die Teams abwechselnd je 1 Karte, beginnend mit dem Gewinner. Eine gewählte Karte kann nicht entfernt werden. Danach darf der Gewinner 1 weitere Karte streichen; die verbleibende Karte wird als dritte gespielt. Die Karten werden in der Reihenfolge gespielt, in der die Kapitäne sie gewählt haben.
Die Auswahl per Map-Veto zeigte folgende Vorlieben der Spieler:
Beliebteste Karten:
- Frachtdocks (13-mal gewählt)
- Truppenübungsplatz (9-mal)
- Alcatraz (9-mal)
Unbeliebteste Karten:
- Paintball (12-mal gesperrt)
- Dach (10-mal)
- Bunker (8-mal)
Das Turnier wurde mit unterer Bracket-Runde ausgetragen, sodass die Teams sich einen Fehler leisten konnten. Sieger wurde das Team Vanilny Zayka aus Tjumen, das 600 $ mitnahm. Den zweiten Platz belegten die Spieler des Teams Sotsiopaty, ebenfalls aus Tjumen, mit 360 $. Platz drei und 240 $ gingen an die Spieler aus Kirow — das Team Kak popalo.
Alle Spielergebnisse wurden in das Ranglistensystem WARPOINT BATTLE eingetragen, womit der Aufstieg der Teams in der Turniersaison offiziell festgehalten wurde.
Das Turnier eröffnete die Ural-Spielserie, die das gesamte Jahr 2025 über fortgesetzt wird.



