Welche Rechtsform wählen: GmbH oder Einzelunternehmen
Einzelunternehmen (IP)
Für Einzelunternehmen gelten allerdings einige Einschränkungen.
Es gibt Tätigkeiten, die ein Einzelunternehmer nicht ausüben darf. Diese Form eignet sich insbesondere nicht für Clearing-Tätigkeit, Versicherungen im eigenen Namen, privaten Sicherheitsdienst, Herstellung und Verkauf von hochprozentigem Alkohol, Waffen und Munition, das Betreiben eines Pfandhauses oder die Vermögensverwaltung am Wertpapiermarkt.
Kurz gesagt: Ein Einzelunternehmer darf keine lizenzpflichtige Tätigkeit ausüben, ausgenommen Personenbeförderung, Bildungstätigkeit und private Detektivarbeit.
Obwohl sich ein Einzelunternehmen ohne Partner gründen lässt, erlaubt diese Form die Beschäftigung von Mitarbeitenden. Dabei gehören Gewinn, Vermögen und Technologien allein dem Unternehmer.
Wenn Sie das Geschäft mit einem Partner oder einer Gruppe führen wollen, ist ein Einzelunternehmen nicht die richtige Wahl.
Vorteile des Einzelunternehmens:
- Schnelle und einfache Registrierung. Über die App der Steuerbehörde ist die Anmeldung binnen eines Tages möglich.
- Ein kleines Dokumentenpaket für die Registrierung.
- Der Gewinn ist persönliches Eigentum des Unternehmers.
- Man kann zwischen mehreren vereinfachten Steuerregimen wählen. Eine natürliche Person darf zugleich Einzelunternehmer und selbstständig tätig sein.
Nachteile des Einzelunternehmens:
- Man führt das Geschäft allein und haftet für alle Verbindlichkeiten mit dem eigenen Vermögen (Wohnung, Auto, Guthaben auf dem Bankkonto).
- Eingeschränkter Tätigkeitsbereich.
- Das Geschäft lässt sich weder teilen noch verkaufen.
- Banken und Investoren stehen dieser Form skeptisch gegenüber und vertrauen Einzelunternehmern weniger.
Wie man ein Einzelunternehmen über das Behördenportal registriert
- Füllen Sie den Antrag online aus. Öffnen Sie das Behördenportal und finden Sie den Bereich für die Registrierung eines Einzelunternehmens.
- Geben Sie den Code der Haupttätigkeit aus dem nationalen Klassifikator der Wirtschaftszweige an. Damit legen Sie das Feld fest, in dem Sie arbeiten werden.
- Unterschreiben Sie den Antrag elektronisch. Dafür brauchen Sie eine qualifizierte elektronische Signatur. Das erspart die Staatsgebühr und beschleunigt die Registrierung.
- Warten Sie auf den Registerauszug. Drei Werktage nach dem Absenden des Antrags erhalten Sie im persönlichen Konto einen Auszug, der die Registrierung bestätigt.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung (OOO)
Anders als das Einzelunternehmen wird eine GmbH als juristische Person gegründet. Sie ist eine recht verbreitete Alternative für kleine und mittlere Unternehmen.
Vorteile der GmbH:
- Die Form ist sowohl für die Gesellschafter als auch für Investoren bequem und daher attraktiver für Investitionen.
- Will ein Investor als Gesellschafter einsteigen, genügt es, ihm einen Teil des Anteils am Stammkapital zu übertragen.
- Gesellschafter können jederzeit und nach eigenem Wunsch in die GmbH eintreten und aus ihr austreten.
- Sie eignet sich für eine große Zahl von Tätigkeiten.
- Die Gewinnsteuer lässt sich senken, indem Verluste früherer Jahre mit laufenden Perioden verrechnet werden.
Nachteile der GmbH:
- Registrierung und Liquidation erfordern eine lange Dokumentenliste; die Registrierung ist zeitlich und organisatorisch aufwendig.
- Eine komplexe Buchführung ist nötig, meist mit professioneller Unterstützung.
- Ein großer Umfang an Berichten, die verschiedenen Aufsichtsbehörden vorzulegen sind.
- Die Bußgelder sind deutlich höher als beim Einzelunternehmen.
- Erforderlich ist die Registrierung bei den Renten-, Kranken- und Sozialversicherungsfonds sowie beim Statistikamt.
Mehr über beide Formen erfahren Sie hier.
Welchen Tätigkeitscode angeben?
Was ist der Tätigkeitsklassifikator?
Es ist der nationale Klassifikator der Wirtschaftszweige. Dort sind die Codes aufgeführt, die ein Unternehmen bei der Registrierung angeben muss. Sie bestimmen, womit sich das Unternehmen befasst, und bilden die Grundlage für den Umgang mit Steuerbehörden, Statistikamt, Banken und Geschäftspartnern.
Worauf wirken sich die Tätigkeitscodes aus?
Die richtige Wahl der Codes hilft, Besteuerung und Versicherungsbeiträge zu optimieren. Einige Beispiele:
- Der Satz der vereinfachten Steuer. In manchen Regionen gilt für Unternehmen bestimmter Branchen ein ermäßigter Satz. Fällt Ihr Geschäft unter die in regionalen Gesetzen genannten Vergünstigungen, lässt sich die Steuerlast deutlich senken.
- Der Beitragssatz zur Unfallversicherung. Je nach Tätigkeit können unterschiedliche Beiträge gelten. Bürotätigkeit und Produktion haben etwa ein unterschiedliches Risikoniveau.
- Staatliche Förderung. Für manche Tätigkeiten gibt es zusätzliche Vergünstigungen oder Subventionen vom Staat.
Folgen einer falschen Wahl des Codes
Ein falsch gewählter Tätigkeitscode kann zu verschiedenen Problemen führen:
- Bußgelder. Stellt das Finanzamt fest, dass die tatsächliche Tätigkeit nicht den angegebenen Codes entspricht, kann die Leitung der Gesellschaft oder der Einzelunternehmer mit 5 000 bis 120 $ belegt werden.
- Probleme mit Geschäftspartnern. Entsprechen Ihre Codes nicht der im Vertrag genannten Tätigkeit, kann der Partner vom Geschäft zurücktreten.
- Sperrung von Zahlungen durch die Bank. Die Bank kann illegale Tätigkeit vermuten und Ihr Konto zur Prüfung vorübergehend sperren.
Welche Codes für eine WARPOINT-VR-Arena wählen?
Haupttätigkeitscode
77.21 Vermietung und Verleih von Freizeit- und Sportartikeln
Zusätzliche Tätigkeitscodes
93.21 Betrieb von Vergnügungs- und Themenparks
93.29.9 Sonstige Unterhaltungs- und Erholungstätigkeiten, anderweitig nicht genannt
63.99.11 Erbringung von Computerinformationsdiensten per Telefon
62.09 Sonstige Tätigkeiten im Zusammenhang mit Computern und Informationstechnologie
93.12 Betrieb von Sportvereinen
47.25.2 Einzelhandel mit alkoholfreien Getränken in Fachgeschäften
47.99.2 Einzelhandel über Automaten
47.99.2 Einzelhandel über Automaten
47.29.39 Einzelhandel mit sonstigen Lebensmitteln in Fachgeschäften, anderweitig nicht genannt
47.19. Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen ohne Spezialisierung
Das passende Steuerregime für Ihr Geschäft
Was ist die vereinfachte Besteuerung?
Die vereinfachte Besteuerung ist eines der Steuerregime: Sie sieht eine besondere Ordnung der Steuerzahlung vor und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen.
Voraussetzungen für die vereinfachte Besteuerung:
- Zahl der Mitarbeitenden: bis 130 Personen.
- Einnahmen: bis 2 Mio. $.
- Restwert des Anlagevermögens: bis 2 Mio. $.
Von welchen Steuern die vereinfachte Besteuerung befreit
Bei der vereinfachten Besteuerung sind die Steuerpflichtigen von den Steuern befreit, die im allgemeinen Steuersystem zu zahlen sind:
- der Gewinnsteuer für Organisationen, ausgenommen die Steuer auf Dividendeneinkünfte und einzelne Arten von Schuldverschreibungen;
- der Vermögenssteuer für Organisationen; allerdings besteht seit dem 1. Januar 2015 für Organisationen mit vereinfachter Besteuerung die Pflicht, Vermögenssteuer für Immobilien zu zahlen, deren Bemessungsgrundlage der Katasterwert ist (Abs. 2 Art. 346.11 des Steuergesetzbuchs, Abs. 1 Art. 2, Teil 4 Art. 7 des Föderalen Gesetzes Nr. 52-FZ vom 02.04.2014);
- der Mehrwertsteuer, ausgenommen die beim Import über den Zoll gezahlte Mehrwertsteuer sowie bei Erfüllung eines Vertrags über eine einfache Gesellschaft oder eines Treuhandvertrags.
Wie wechselt man zur vereinfachten Besteuerung?
Wenn Sie gerade erst starten, können Sie schon bei der Registrierung zur vereinfachten Besteuerung wechseln. Dafür reichen Sie die Mitteilung über den Wechsel zusammen mit den Registrierungsunterlagen ein. Haben Sie die Mitteilung nicht sofort abgegeben, bleiben Ihnen nach der Registrierung weitere 30 Tage für die Entscheidung. In dieser Zeit können Sie überlegen, ob die vereinfachte Besteuerung zu Ihnen passt.
Was zu tun ist:
- Bereiten Sie die Mitteilung über den Wechsel zur vereinfachten Besteuerung vor.
- Reichen Sie sie zusammen mit den Registrierungsunterlagen ein.
- Haben Sie diesen Moment verpasst, bleiben Ihnen weitere 30 Tage für die Mitteilung (Abs. 2 Art. 346.13 des Steuergesetzbuchs).
Variante 2. Wechsel von einem anderen Steuerregime
Wenn Sie bereits tätig sind und aus einem anderen Regime zur vereinfachten Besteuerung wechseln wollen, ist das nur zum Beginn des nächsten Kalenderjahres möglich. Die Mitteilung ist spätestens bis zum 31. Dezember des laufenden Jahres einzureichen. Der Wechsel erfordert sorgfältige Planung und Abstimmung mit den Steuerbehörden.
Was zu tun ist:
- Prüfen Sie, wie vorteilhaft der Wechsel zur vereinfachten Besteuerung für Ihr Geschäft ist.
- Bereiten Sie die Mitteilung über den Wechsel zur vereinfachten Besteuerung vor.
- Reichen Sie die Mitteilung bis zum 31. Dezember des laufenden Jahres beim Finanzamt ein (Abs. 1 Art. 346.13 des Steuergesetzbuchs).
Wichtigste Empfehlungen zur Registrierung
Rechtsform
Einzelunternehmen (IP)
Steuerregime
- Vereinfachte Besteuerung
- „Einnahmen minus Ausgaben“ mit einem Satz von 15%
Dieses Regime ist optimal für Unternehmen, die aktive Entwicklung und erhebliche Investitionen planen, denn es erlaubt, Ausgaben bei der Steuerberechnung zu berücksichtigen und die Bemessungsgrundlage zu senken.
Haupttätigkeitscode
77.21 Vermietung und Verleih von Freizeit- und Sportartikeln
Zusätzliche Tätigkeitscodes
93.21 Betrieb von Vergnügungs- und Themenparks
93.29.9 Sonstige Unterhaltungs- und Erholungstätigkeiten, anderweitig nicht genannt
63.99.11 Erbringung von Computerinformationsdiensten per Telefon
62.09 Sonstige Tätigkeiten im Zusammenhang mit Computern und Informationstechnologie
93.12 Betrieb von Sportvereinen
47.25.2 Einzelhandel mit alkoholfreien Getränken in Fachgeschäften
56.10.21 Gastronomiebetriebe mit Außer-Haus-Verkauf
47.99.2 Einzelhandel über Automaten
47.99.2 Einzelhandel über Automaten
47.29.39 Einzelhandel mit sonstigen Lebensmitteln in Fachgeschäften, anderweitig nicht genannt
47.19. Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen ohne Spezialisierung
Geschäftskonto und Bank
Empfohlene Bank für das Geschäftskonto:
"Точка" (Offizielle Website: tochka.com, Lizenz Nr. 2241 (Kiwi Bank)
Online-Kasse und Fiskalspeicher
- Marke: ausschließlich Evotor.
- Modell: „5 i“ oder neuer.
- Der Fiskalspeicher muss für 36 Monate ausgelegt sein.
Kartenzahlung (Acquiring)
- Am Standort muss zwingend Kartenzahlung eingerichtet sein.
- Die Kartenzahlung kann in die Kasse integriert oder ein eigenes Gerät sein.
- Die Bank für die Kartenzahlung kann beliebig sein.
- Der durchschnittliche Satz für die Kartenzahlung beträgt 2%.
zur Eröffnung einer WARPOINT-VR-Arena
JULIA MAYER
Leiterin der Entwicklungsabteilung
Telefon: 8 800 550 16 91
WA/Telegram: +7 (922) 033-88-99
E-mail: sale@warpoint.ru
Website: franchise.warpoint.ru



